Demo “ Widerstand gegen Cops, Staat und Repression“

Wir können auch anders – Widerstand gegen Cops, Staat und Repression

Immer da wo Menschen sich den Verhältnissen von Herrschaft und Ausbeutung widersetzen, steht ihnen ein riesiges Aufgebot der Polizei gegenüber, das mit Schlagstöcken, Reizgasen, Hundestaffeln und auch Schusswaffen auftritt.

Am internationalen Tag gegen Polizeibrutalität werden aus diesem Grund tausende Menschen auf die Straßen gehen.

Auch in Dortmund besteht Anlass dazu. Der Polizeieinsatz am 3. September 2011 zeigte einmal mehr mit welcher Brutalität Nazigegner_innen attackiert werden. Der flächendeckende Einsatz von chemischen Kampfstoffen, die gegen alle Menschen eingesetzt wurden, die die Nazidemo behindern wollten, verletzte hunderte Menschen und kontaminierte ganze Straßenzüge.

Wie gefährlich Pfefferspray ist, zeigt der Tod eines 32-Jährigen Dortmunders, der am 23. Juni 2010 nach dem Einsatz des Reizgases durch die Polizei getötet wurde.

Ein weiteres Todesopfer aus Dortmund ist der 23-Jährige Dominique Kouamadio, der am 14. April 2006 im Stadtteil Eving von der Polizei erschossen wurde. Auf der ganzen Welt gehen staatliche Organe brutal gegen fortschrittliche und emanzipatorische Kräfte vor.

Doch Repression tritt nicht nur in Form von körperlicher Gewalt auf. Neben dieser ausführenden Gewalt gibt es auch eine gesetzgebende und eine richtende Gewalt, die ebenfalls dazu dienen die staatliche Macht aufrecht zu halten. Wir müssen leider feststellen, dass unser gesamtes Leben durch Gewalt bestimmt wird. In jeder Phase unseres Lebens gibt es Menschen die die Macht dazu haben ihren Willen gegen unseren per Gewalt durchzusetzen. Aus Angst vor Bestrafung und weiteren Folgen akzeptieren wir diese Autoritäten.

Erst durch die Akzeptanz der staatlichen Gewalt wird dieser ihre Legitimität verliehen. Deshalb sehen wir in der Ablehnung der staatlichen Gewalt einen ersten Schritt hin zu einer befreiten Gesellschaft. Gewalt und Unterdrückung dürfen nicht akzeptiert werden. Wir fordern ein schönes Leben für alle Menschen. Für ein solches Leben in Abwesenheit von Herrschaft und struktureller Gewalt brauchen wir keine Regierungen, keine Monarchen und keine Religionen. Wir brauchen lediglich unsere Mitmenschen. Wir wollen daran arbeiten die Ablehnung von Herrschaft und Repression zu verstärken, die Diskussion in die Gesellschaft und den Protest auf die Straßen zu tragen.

Auf die Straße? Na, aber sicher!
Es ist an uns der Welt zu zeigen, dass es auch anders geht!

Mehr Infos unter: http://ajdortmund.blogsport.de/17-03/