Aufruf zum Total-Liberation-Black-Block bei der Frankfurt Pelzfrei-Demo 2012!

Wir leben in einem System der Herrschaft – einem System, in dem Unterdrückung und Ausbeutung Teil gesellschaftlicher Normalität sind, die in ihrer Alltäglichkeit unhinterfragt erscheint.

In den Auslagen der Schaufenster, den teuren Mänteln in den Boutiquen, dem Filet an der Fleischtheke, der zarten in Silberpapier eingewickelten Schokolade, glitzert uns eine bunte Warenwelt entgegen, die zu verschleiern versucht, dass sich hinter dem schönen Schein doch noch etwas ganz anderes verbirgt.
Ob Arbeiter_in in der Fabrik, Schüler_in in der Schule, Student_in in der Universität oder Angestellte_r im Büro – sie alle teilen, dass nicht sie es sind, die im Mittelpunkt ihrer Tätigkeit stehen und deren Fähigkeiten sich frei und schöpferisch entfalten sollen. Stattdessen geht es bei den einen ausschließlich um die Verwertung für die Profitmaximierung, bei den anderen um die Verwertbarmachung für den Arbeitsmarkt. Natürlich sind die Menschen hier meistens materiell nicht verelendet: sie fahren Autos, trinken nach Feierabend einen Wein, im Urlaub verreisen sie, machen am Wochenende einen Ausflug, sie haben Fernseher, Handy, Radio und Computer, mehr als anderswo, besser als früher, aber doch werden sie alle gezwungen, als ein Rädchen in der Verwertungsmaschine zu funktionieren.
Neben der Arbeit und der Erholung davon, bleibt schließlich keine Zeit mehr sich selbst noch frei zu entfalten, mehr als bloß ein Rädchen in der Maschine zu sein und sich ein Leben lang zu drehen. Dies ist das Prinzip der kapitalistischen Gesellschaft und mutet es uns doch auch scheinbar friedlich an, wenn wir uns ihr Erzeugnis, die glitzernde Warenwelt der Einkaufs-Center anschauen, so ist dieses Prinzip, welches alles und jede_n für den Profit ausnutzen will, doch zutiefst zerstörerisch und lebensfeindlich, und führt auf allen Ebenen zu Krisenerscheinungen: Wirtschaftskrise, Umweltkrise, Energiekrise und Krieg sind alle Folge derselben beschränkten Logik. (mehr…)

Demo “ Widerstand gegen Cops, Staat und Repression“

Wir können auch anders – Widerstand gegen Cops, Staat und Repression

Immer da wo Menschen sich den Verhältnissen von Herrschaft und Ausbeutung widersetzen, steht ihnen ein riesiges Aufgebot der Polizei gegenüber, das mit Schlagstöcken, Reizgasen, Hundestaffeln und auch Schusswaffen auftritt.

Am internationalen Tag gegen Polizeibrutalität werden aus diesem Grund tausende Menschen auf die Straßen gehen.

Auch in Dortmund besteht Anlass dazu. Der Polizeieinsatz am 3. September 2011 zeigte einmal mehr mit welcher Brutalität Nazigegner_innen attackiert werden. Der flächendeckende Einsatz von chemischen Kampfstoffen, die gegen alle Menschen eingesetzt wurden, die die Nazidemo behindern wollten, verletzte hunderte Menschen und kontaminierte ganze Straßenzüge.

Wie gefährlich Pfefferspray ist, zeigt der Tod eines 32-Jährigen Dortmunders, der am 23. Juni 2010 nach dem Einsatz des Reizgases durch die Polizei getötet wurde.
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Demo gegen die Messe „Reiten-Jagen-Fischen“

Infos kurz und bündig aus dem Aufruf bei demoplaner.de :

Wo? – Erfurt , Hauptbahnhof

Wann? – 24.03.2012 Treffpunkt ab 11:30 Uhr / Beginn der Demo 12:30

Wie jedes Jahr findet auch dieses Jahr am 24. März 2012 eine Demo gegen die Messe „Reiten – Jagen – Fischen“ in Erfurt statt. Die Demonstration wird 12:30 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz beginnen (also am besten 12 Uhr schon kommen) und durch die Stadt führen. Dort werden wir vor verschiedenen Geschäften, die mit (nichtmenschlichen-) Tieren Profit machen, Zwischenstops einlegen und durch Redebeiträge der Öffentlichkeit zeigen, dass wir nicht gewillt sind Tierausbeutung und Naturzerstörung hinzunehmen und somit auch für ein friedliches Zusammenleben auf der Erde eintreten. Am Ende geht es hoch zur Messe, wo dann noch einmal eine Kundgebung stattfinden wird.

Hintegrund: Seid vielen Jahren findet in Erfurt die Messe „reiten,jagen,fischen“ statt, indem dort Jäger, Angler und sogenannte Pferdeliebhaber sich treffen, um ihre Trophähen zu
kühren, sich mit neuen Waffen einzudecken und es in einer Volksfeststimmung zu zelebrieren.

Grund genug um ihr Hobby und Naturschutz, als was sie es tarnen, ins Licht der Öffentlichkeit zu ziehen und zu zeigen, was es wirklich ist: Nämlich nichts weiter als „die Erfurcht vor dem Leben“, wie es Albert Schweizer ausgedrückt hat, mit den Füßen zu treten, Beute zu machen und Herrschaft über Tiere und Natur auszuüben.

weitere Infos: rjf.antispe-arge.org

Kaufhof steigt wieder in den Pelzhandel ein – nicht mit uns! Aktionstage am 24. und 25.Februar

Die Warenhauskette KAUFHOF hatte 2006 bekannt gegeben, auf die Verwendung von Echtfellprodukten zu verzichten. Während sich das Unternehmen in den vergangenen Jahren an diese Selbstverpflichtungen hielt, wurden in diesem Winter Kaninchenfelle in den Filialen angeboten. Es handelte sich hierbei nicht um Fehlorderungen oder ähnliches, sondern um die anscheinend bewusste Entscheidung wieder Pelz ins Sortiment mit aufzunehmen. Dies wurde der Offensive gegen die Pelzindustrie (OGPI) in einer Stellungnahme erklärt. Der Konzern macht sich damit erneut zum Erfüllungsgehilfen der Pelzindustrie. Das werden wir nicht akzeptieren.

KAUFHOF betreibt in Deutschland über 80 Warenhäuser und ist Teil der Metro AG. Kaufhof erklärte 2006 unmittelbar nach dem Ausstieg von P&C West und P&C Nord den Ausstieg aus dem Pelzhandel. Kaninchenfelle wurden explizit mit eingeschlossen, wie ein Unternehmenssprecher 2007 in einer Stellungnahme an die Offensive ausdrücklich versicherte. Nachdem in diesem Winter Kaninchenfelle im Bekleidungssortiment gefunden wurden, forderte die Offensive gegen die Pelzindustrie in einem Schreiben den Verzicht auf die Verwendung von Echtfellen. Eine Unternehmenssprecherin verteidigte jedoch die Unternehmenspolitik. Kaninchenfell sei ein Abfallprodukt der Fleischproduktion, so die an Zynismus kaum zu übertreffende Begründung für die Beteiligung am Pelzhandel. Die Argumentation, nach der es gerechtfertigt sei, Kaninchenfelle zu nutzen, da die betroffenen Tiere für die Fleischproduktion gehalten und getötet werden, entbehrt nicht nur jeder Grundlage, sondern sie ist im Hinblick auf die Gefangenhaltung und massenhafte Tötung in den „Pelzfarmen“ ein Ausdruck der Verachtung gegenüber nicht-menschlichen Individuen.
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Am 3.März nach Münster! Keinen Meter den Nazis!

Am 3. März wollen Nazis durch Münsters Straßen marschieren und ihre menschenverachtende Ideologie propagieren. Bereits 2006 verhinderten Blockaden von Anwohner_innen und antifaschistischen Initiativen einen Versuch von Nazis durch das Hansaviertel zu ziehen. Nach wenigen Metern hatte es sich ausmarschiert. Die Straße war von vielen hundert Menschen besetzt, gemeinsam wurde so der Naziaufmarsch verhindert.

Seit Kurzem versucht sich in Münster eine kleine Gruppe von „Nationalen Sozialisten“ zu etablieren, bislang ohne nennenswerten Erfolg. Auch für den geplanten Aufmarsch im März werden sie wieder auf Unterstützung von außerhalb angewiesen sein. Bei dieser Gelegenheit gilt es an den antifaschistischen Erfolg von 2006 anzuknüpfen und den Nazis zu zeigen, dass es auch zukünftig eine verdammt schlechte Idee ist, zu versuchen, Nazi-Propaganda in Münster zu verbreiten, denn Faschismus ist keine Meinung sondern, ein Verbrechen !
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